Verwaltung von Übungsaufgaben

Eine Übungsaufgabe ist komplexer als eine einfach Prüfung. Sie vrläuft über vier Schritte oder Phasen:

  1. Eine Übung anlegen Die Bewertung wird erleichtert, wenn verschiedene Bewertungselemente definiert werden. Die Bewertung wird dadurch weniger willkürlich und stellt den Teilnehmer/innen eine Grundlage für die Selbsteinschätzung und -bewertung zur Verfügung. Der Lehrer hat die Aufgabe die Bewertungselemente in einem Bewertungsbogen festzulegen.

    In einem Word-Dokument oder einer HTML-Datei werden die Aufgaben oder die Übungen für die Teilnehmer/innen beschrieben. Sie wird in der nächsten Phase angezeigt.

    Lehrer können, wenn sie wollen, eine Reihe ähnlicher Aufgabenstellungen bereitstellen. Sie müssen einander so ähnlich sein, dass sie mit dem gleichen Bewertungsbogen bewertet werden können. Die Bereitstellung mehrerer ähnlichen Aufgaben sollte gut überlegt sein. Es handelt sich um eine Option. Es ist genauso gut möglich, eine einzelne Aufgabenstellung einzustellen.

  2. Bearbeitung und Bewertung durch die Teilnehmer/innen Die Aufgabe wird nun den Teilnehmer/innen zur Verfügung gestellt. Stehen mehrere Aufgaben zur Verfügung werden diese nach dem Zufallsprinzip den Teilnehmer/innen zugewiesen. Sie haben keine Auswahlmöglichkeit.

    Bevor die Teilnehmer/inne ihe Arbeit abgegeben können, müssen sie das Selbstbewertungsformular ausfüllen. Erst wenn sie es komplett ausgefüllt haben, wird das Upload-Formular zur Abgabe der Arbeit angezeigt. Die Teilnehmer/innen können die Arbeit im Lichte der Selbstbewertung noch einmal überarbeiten. Der Lehrer sieht das ausgefüllte Selbtsbewertungsformular und kann dazu Kommentare und Bewertungen abgeben. Dies ist eine zweiseitige Bewertung. Am Ende kann der Lehrer den/die Teilnehmer/in auffordern, die Arbeit noch einmal durchzusehen und zu überarbeiten..

    Wenn der/die Teilnehmer/in eine Überarbeitung vornimmt, kann der Lehrer eine Neubewertung vornhemen. Wen der Lehrer es zuläßt die Arbeit mehrfach einzureichen, muß er entscheiden, ob die Gesamtbewertung auf der Grundlage der Durchschnittsnote aller eingereichten Arbeiten des/de Teilnehmerin oder auf der besten Arbeit beruht. Diese Einstellung kann jederzeit verändert werden.

  3. Abschluß der Arbeit und Bewerung durch die Teilnehmer/innen Wenn der Abgabetermin verstrichen ist können keine weiteren Arbeiten mehr abgegeben werden und keine Selbstbewertungen mehr vorgenommen werden. Der Lehrer sollte nun alle Bewertungen der eingereichten Arbeiten vornehmen und noch nicht bewertete Selbsteinschätzungen bewerten.

  4. Bekanntgabe der Gesamtnote und der Notenübersicht In dieser abschließenden Phase können die Teilnehmer/innen ihre Abschlußnote einsehen. In allen anderen Phase 8außer der ersten) können die Teilnehmer/innen ebenfalls ihre Bewertungen einsehen. Es handelt sich dabei aber immer nur um vorläufige Noten oder Teilergebnisse.

    Den Teilnehmer/innen (und dem Lehrer) werden "Notenübersichten" für die Arbeiten zur Verfügung gestellt. Sie sind in der Reihenfolge der Noten aufgestellt. Die beste Bewertung steht oben auf der Liste. Die angezeigten Bewertungen wurden vom Lehrer vergeben. Wenn von einem Teilnehmer mehr als eine Arbeit eingereicht wurde, wird die beste Arbeit berücksichtigt.

Die Note ist eine gewichtete Kombination aus der Note für die Arbeit und die (erste) Selbstbewertung. Beide Teile sind so lange gleichstark gewichtet, bis auf der Verwaltungsseite eine andee Gewichtung eingestellt wird. Die Gewichtung kann jederzeit verändert werden.;/p>

In jeder Phase kann der Lehrer auf der Verwaltungsseite Veränderungen vornehmen. Er findet dort die Selbstbewertungen der Teilnehmer/innen und die abgegebenen Arbeiten. Er kann diese Seite nutzen, um Arbeiten zu bewerten und erneut zu bewerten, Noten und Wiederbenotungen der Selbstbewertungen vorzunehmen oder Arbeiten und Selbstbewertungen zu löschen. Die Seite gibt einen guten Überblick über den Fortschritt der Prüfung.

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